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Generationenvertrag bei der saarländischen Polizei |
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| Generationenvertrag bei der saarländischen Polizei |
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Solidarpakt bei der Polizei
Ein Generationenpakt bei der saarländischen Polizei soll künftig helfen, den Beförderungsstau abzubauen. Durch die neue Regelung erhalten junge Polizisten allerdings nach ihrer Ausbildung ein Jahr lang weniger Geld.
(6.3.2007) Bei der saarländischen Polizei soll bis 2009 der mittlere Dienst wegfallen. Alle derzeitigen Beamten sollen bis dahin mindestens bis zum Hauptmeister befördert werden und damit dem gehobenen Dienst angehören. Ziel ist es, innerhalb der nächsten Jahre den Beförderungsstau bei der Saar-Polizei abzubauen.
Innenministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) sagte auf einer Pressekonferenz, man stehe zunehmend vor dem Problem, dass es sich bei den Polizisten im mittleren Dienst um ältere und sehr erfahrene Kollegen handele. Diese müssten mit Absolventen der Fachhochschule zusammenarbeiten, die gleich als Kommissare im gehobenen Dienst beginnen.
Eingangsgehalt wird herabgestuft
Um die Beförderungen möglichst ohne weitere Kosten zu finanzieren, haben das Innenministerium und die Polizeigewerkschaft einen „Solidarpakt für Jung und Alt“ vereinbart. Nach diesem Generationenpakt soll das Eingangsgehalt für Polizeianwärter im ersten Jahr nach der Ausbildung herabgestuft werden. Pro Planstelle rechnet das Innenministerium dadurch mit einer jährlichen Einsparung von etwa 2100 Euro.
Derzeit werden bei der saarländischen Polizei jährlich 55 Polizeianwärter zur Ausbildung eingestellt. Das eingesparte Geld soll dann als zusätzliches Beförderungsbudget bei den Kollegen eingesetzt werden. Damit könnten mehr als 500 Beamte des mittleren Dienstes befördert werden, so Innenministerin Kramp-Karrenbauer. Diese neue Regelung soll ab dem Jahr 2011 gelten und würde damit bereits alle betreffen, die im laufenden Jahr ihre Ausbildung beginnen.
Unterschiedliche Meinungen
Die Gewerkschaft bezeichnete den Vertrag als "erträglich". Die Älteren erhielten mehr Geld - für die Jüngeren verbesserten sich künftig die Chancen auf Beförderung.
Der Bund Deutscher Kriminalbeamter Saar hat die Kürzungen der Anwärterbezüge allerdings kritisiert. Landeschef Rupp sagte, die Saar-Beamten hätten zwar die Erhöhung des Beförderungsvolumens gefordert. Die zusätzlichen Mittel dafür hätte man aber anders auch bereitstellen können.
Hugo Müller, Chef der saarländischen Polizeigewerkschaft beteuerte, für die Gewerkschaft sei es nicht einfach gewesen, den zukünftigen Kollegen das Gehalt zu kürzen. Denn diese müssten für ein Jahr eine monatliche Reduzierung von rund 120 Euro Brutto hinnehmen. Allerdings würden die Jüngeren schließlich auch von der Vereinbarung profitieren, weil sie durch das neue System schneller mit einer Beförderung rechnen könnten.
Außerdem handele es sich nicht um Einsparungen unter den Kollegen, sondern lediglich um eine Umschichtung von Mitteln für die Polizei, so die Gewerkschaft.
(ddp/red)
Quelle
Prinzipielle gut, aber irgendwie tun die 120 € schon weh und meine Jacke ist mir auch näher als meine Hose... :-/
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06.03.2007 23:32 |
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| RE: Generationenvertrag bei der saarländischen Polizei |
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Ich dachte, der mD ist bereits abgeschafft. Als ich 2002 dort abgehauen bin, hieß es doch schon "nächstes Jahr" werden alle zum A9er mD befördert und 2003 dann in den gD überführt.
Das klingt für mich ziemlich nach Mogelpackung. Warum sollten die Jüngeren dadurch schneller befördert werden? Und was bringt mir die Beförderung, wenn ich damit, durch die vorherige Kürzung, nur soviel verdiene, wie ohne Kürzung und ohne Beförderung? Dann ist die Beförderung doch nur für die Optik.
Aber fürs Konto egal.
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07.03.2007 19:58 |
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Muhahah...das Glück der frühen Einstellung. Sehe gerade, dass es mich net trifft. Also ist es ok^^
Es gibt noch ne Menge im M.D. Habe mal ne Zahl von 384 POM allein noch gelesen. Für die PHM ist es doch eigentlich eh egal. Soweit ich das jetzt mitbekommen habe, verdienen die als Kommissar sogar ein paar € weniger.
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08.03.2007 14:55 |
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Eisvogel
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Ihr Glücklichen, bei uns gibt es noch den einfachen Dienst. In Hamburg erhalten diese Beschäftigten eine Zulage, damit sie nicht unter die Sozial-Grenze fallen.
A9, ein unerreichbarer Traum, Zolls fängt im mD immernoch bei A6 an!
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10.03.2007 12:00 |
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