Hells Angel erschießt SEK-Beamten |
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Gästebuch? Über das Gästebuch gelangt man aktuell immer wieder Stellungnahme des HAMC zu den tötlichen Schüssen...
Durch diese Stellungnahme verhöhnt man das Opfer und deren Hinterbliebenen. Dies vor allem, wenn man sich vor Augen führt, welches Recht die "Rocker" sich als natürlich gegeben herausnehmen, wenn einer von ihnen auch nur angegriffen wird.
"Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat Haftbefehl wegen Mord aus Heimtücke und zur Vertuschung einer Straftat beantragt. Wir teilen diese Auffassung nicht."
Ne, was denn, wenn man durch die geshlossene Tür schießt?
"Laut unserer Kenntnis des Tathergangs handelte es sich um eine Verkettung unglücklicher Umstände, die in ihrer Gesamtheit zum Tod des Polizeibeamten führten."
Ne klar, der arme Schütze ist eigentlich auch Opfer einer putativen Polizeiwillkür und -gewalt. Nein, er dachte natürlich gleich an einen Übergriff der Bandidos. Daher ist er wahrscheinlich aus dem Schlafzimmer von oben in den Flur herunter, hat auf dem Weg noch zufällig ide flinte gegriffen und geistesgegenwärtig durch die Tür geballert.
"Wir vertrauen darauf, dass die zuständige Staatsanwaltschaft die lückenlose Aufklärung aller Umstände, die zu diesem Unglück führten, bewerkstelligen wird."
Darauf hoffe ich auch. ich hoffe aber auch, dass der Hergang als das gesehen wird, was er war. Wenn es ein Unglück war, dann auch als solches. Ich mache mir nur Sorge, wenn ein Staatsanwalt vor die Kameras tritt und selber die Worte Unglück und unglückliche Umstände in den Mund nimmt. Und Unglück? Da habe ich wahrscheinlich eine andere Definition.
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23.03.2010 21:21 |
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Klemmi
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Original von Romjia
@Klemmi
Ist der 2003 mit der Ausrede durchgekommen er dachte es sei ne rivalisierende Familie? Mir war als hät der ne einigermaßen annehmbare Bestrafung bekommen.
Also hoffen wir einfach das beste. |
Ich hoffe das auch, aber man muss schon zugeben, dass es eine andere Ausgangssituation war...
__________________ Das Ende...Kickin' ass takin' names, be in the Police
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24.03.2010 01:46 |
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Der Affe hat sich damals versucht damit rauszureden das seine Familie derzeit im Streit mit einer anderen Großfamilie war, bei dem es schon des öfteren zu Übergriffen kam und er davon ausgegangen ist das die Leute die die Wohnung gestürmt haben zur gegnerischen Familie gehörten. Er will also in Notwehr geschossen haben.
Und im aktuellen Fall geht man davon aus das der sich versuchen wird damit rauszureden das er davon ausgegangen ist das ein Mitglied eines gegnerischen MC vor der Tür steht der ihm böses will.
Also ich find die Situationen schon recht ähnlich.
Aber letztlich müssen wir eh warten was die Richter nun sagen.
Meiner Meinung nach kann der, selbst wenn er 100% überzeugt war da steht ein Bandito vor der Tür, nicht einfach durch die geschlossne Tür ballern. Was kommt als nächstest? "Ich dacht die Banditos haben sich als Postboten verkleidet da hab ich geschossen"
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24.03.2010 07:07 |
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General-Anzeiger Bonn
Mammut-Prozess gegen Hells Angels
Von Andreas Baumann
Bonn/Region. Das Hauptquartier der Höllenengel ist ein grünes Paradies. Einen Steinwurf von der Landstraße entfernt, umgeben von Wald und Wiesen, verborgen vor neugierigen Blicken.
Auf dem 8 000 Quadratmeter großen Gelände bauen kräftige Männer an ihrem neuen Klubhaus. Über dem Eingangstor hängt ein Schild: "Welcome To Hell". Hier in Unterelsaff bei Neustadt (Wied) sitzt das "Charter Bonn" der Hells Angels - die regionale Gruppierung der berüchtigten Motorrad-Gang.
Acht Hells Angels, die meisten offenbar Mitglieder des Bonner Charters, müssen sich demnächst vor dem Landgericht Koblenz verantworten. Zwar ist die Anklage noch nicht zugelassen, der Prozess, bei dem 80 Zeugen aussagen sollen, dürfte aber bald beginnen. Die Männer kommen aus Bonns Umgebung und dem Kreis Neuwied.
Hauptangeklagter ist ein 44-jähriger Ex-Konditor aus Anhausen, dem die Staatsanwaltschaft den Mord an einem Polizisten zur Last legt. Er soll den Beamten eines Spezialeinsatzkommandos am 17. März 2010 erschossen haben, als die Polizei das Wohnhaus des Rockers durchsuchen wollte.
Der Anklage zufolge sah er den Polizisten durch die Glaseinsätze seiner Haustür und gab aus 2,50 Meter Entfernung mit einer Pistole zwei gezielte Schüsse ab. Die Kugeln durchschlugen die Tür, eine traf den Beamten in den Oberkörper. Der 42-Jährige verblutete. Die Staatsanwaltschaft Koblenz geht davon aus, dass der Schütze den Polizisten für einen Einbrecher hielt.
Schon einmal sei bei ihm eingebrochen worden, was ihn in seiner Ehre als Hells Angel gekränkt habe. Deshalb habe er den vermeintlichen Eindringling für den erneuten Versuch "abstrafen" wollen, so die Staatsanwaltschaft. Der 44-Jährige schweige zu seinem Motiv und habe nur die Schüsse eingeräumt.
Diese Schweigsamkeit ist typisch für die weltweit agierende Rocker-Gang. Hells Angels fühlen sich als Gesetzlose: eine streng hierarchisch organisierte Bruderschaft, die Konflikte notfalls blutig beendet - und mit der Polizei kein Wort spricht. Mit den konkurrierenden Bandidos lieferten sich die Hells Angels eine jahrelange Fehde, die auch Todesopfer forderte.
Seit beide Seiten vor einigen Monaten einen Waffenstillstand verkündeten, seien in NRW keine Zusammenstöße bekannt geworden, erklärt Frank Scheulen, Sprecher des Landeskriminalamtes. Nach LKA-Angaben fallen einzelne Hells Angels durch Straftaten im Rotlichtmilieu, durch Körperverletzung sowie Verstöße gegen das Waffenrecht und Drogendelikte auf. Rauschgifthandel streiten die Rocker auf ihren Internetseiten vehement ab.
Laut LKA-Sprecher Scheulen gibt es in NRW sieben Hells-Angels-Charter mit insgesamt 140 Mitgliedern. Das Charter Bonn existiert seit Ende der 90er Jahre, als die damals gegnerische Motorrad-Gang "Bones" zu den Hells Angels wechselte. Jedes Charter hat einen "Präsidenten"; der Bonner Boss gilt als einflussreiche Größe der deutschen Hells Angels. Dass sich das Charter "Bonn" nennt, obwohl das Hauptquartier bei Neustadt liegt, hat wohl mit seinem "Gebietsanspruch" zu tun.
"Wenn wir da sind, sind wir da - egal, wo das Klubhaus steht", sagt ein Hells Angel aus einer anderen NRW-Ecke. Ob die Rocker auch in Bonn selbst aktiv sind, will die Polizei wegen des bevorstehenden Prozesses derzeit nicht sagen.
Das Klubgelände in Unterelsaff haben sie vor mehr als 20 Jahren in Beschlag genommen: damals noch als "Bones". Ende 2009 löste ein technischer Defekt einen Brand aus, der das Klubhaus vernichtete. Weil das Gebäude offenbar "schwarze" Anbauten hatte, musste die Ortsgemeinde erst Baurecht für das Ersatzhaus schaffen. "Wir haben extra den Bebauungsplan geändert", berichtet Margret Ewens aus der Verwaltung.
Da es keine Anwohnerbeschwerden über die Hells Angels gebe, habe nichts gegen ein solches Entgegenkommen gesprochen. "Wenn die Party machen, hören wir etwas Lärm", sagt ein Unterelsaffer.
Glaubt man der Staatsanwaltschaft, sind einige Charter-Mitglieder keineswegs harmlos. Im Prozess gegen den mutmaßlichen Todesschützen sind weitere Männer angeklagt, die zusammen mit ihm ein Ex-Mitglied der Angels um 7 000 Euro erpresst haben sollen. Charter-Mitglieder haben laut Anklage außerdem einen Fitness-Studio-Betreiber in Neuwied bedroht.
Und: Der 44-Jährige soll mit einem Komplizen versucht haben, eine Prostituierte im Westerwald von ihrem Standplatz zu vertreiben - mit dem "Ziel, die Einnahmen der anderen dort tätigen Prostituierten zu steigern", wie die Staatsanwaltschaft schreibt. Die folgenden Ermittlungen führten zu der Razzia, die so tragisch endete.
Artikel vom 19.08.2010 |
Quelle: Geneal Anzeiger Bonn
__________________ Wenn die Abenddämmerung fällt hinter Fensterscheiben,
und die Männer ohne Braut beieinander bleiben,
schmieden sie im Flüsterton aus Gesprächen Bomben.
Rebellion, Rebellion, in den Katakomben!
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20.08.2010 23:43 |
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